Das neue Max Brauer Haus

Sehr geehrte Nachbarinnen und Nachbarn,

vielen Dank für Ihr Interesse an unseren Plänen für das Max Brauer Haus und Ihre Teilnahme an unseren Gesprächsveranstaltungen im Oktober 2022.
Hier haben wir die aktuellen Informationen für Sie zusammengestellt.
Wenn Sie Anmerkungen, Fragen und Ideen haben, sind Sie eingeladen, uns anzusprechen oder anzurufen. Wir freuen uns auf Sie!
Diese Seite wird bei Neuigkeiten aktualisiert, Stand ist derzeit Januar 2024.

 

UPDATE 12.1.2024

Massiv gestiegene Baukosten sowie Veränderungen bei der öffentlichen Förderung für den Wohnungsbau führen derzeit zu Verzögerungen beim Neubau und der Modernisierung von Wohnungen bundesweit und in Hamburg. Dies betrifft auch die Planungen der Alida Schmidt-Stiftung für das Max Brauer Haus. 
Weiterhin planen wir einen Neubau mit 50 bis 60 Wohnungen auf der Fläche von Pflege-Altbau, Verwaltung und Saal im Zentrum der Wohnanlage sowie eine Modernisierung der sechs Bestandsgebäude. Nicht festhalten können wir angesichts der Kostenentwicklung an den Überlegungen für den Bau einer Tiefgarage. 
Die Stiftung befindet sich aktuell in Gesprächen mit der IFB Hamburg über die Fördermöglichkeiten für das Bauprojekt. Zeitgleich prüfen wir, wie die Kosten für die Modernisierung reduziert und die Umsetzung der Bauabschnitte zeitlich gestreckt werden können. Ein Baubeginn wird aus diesen Gründen frühestens 2025 möglich sein. Über die weitere Entwicklung werden wir Sie auf dem Laufenden halten.

UPDATE 15.4.2023

Das Bramfelder Wochenblatt hat über unser Bauvorhaben berichtet. Lesen Sie den Artikel unter diesem Link.

UPDATE 9.3.2023

Im Februar 2023 hat die Alida Schmidt-Stiftung die Antwort des Bezirksamts Wandsbek auf ihre Bauvoranfrage vom August 2022 erhalten. Mit dem Vorbescheid des Bezirksamts wurde nun geklärt, dass der Abbruch des Pflege-Altbaus mit Bürotrakt, Saal und Küche zulässig ist und an dieser Stelle ein Neubau mit Gemeinschaftsräumen, Cafèteria und Büros sowie Wohnungen errichtet werden darf. Der Bezirk hat im Vorbescheid außerdem mitgeteilt, dass der Neubau mit drei Vollgeschossen (Erdgeschoss plus zwei Obergeschosse) genehmigt werden kann.

Bei den sechs Bestandsgebäuden stimmt der Bezirk zu, die Staffelgeschosse (2. OG) abzubrechen und durch Vollgeschosse zu ersetzen. Auch das Vorstellen neuer Balkone gilt als genehmigungsfähig.

Nach Erhalt des Bauvorbescheids ist die Stiftung nun mit der finanziellen Planung des Bauprojektes beschäftigt.

Das neue Max Brauer Haus – mehr neue und moderne Seniorenwohnungen in Bramfeld

Ein Blick zurück

1976 wurde das Max Brauer Haus als Wohnanlage für Seniorinnen und Senioren mit 195 Wohnungen in sechs Gebäuden sowie knapp 60 stationären Pflegeplätzen und später auch ambulanter Pflege eröffnet. Betreiber der Wohnanlage und der Pflegeeinrichtung war von Beginn an die Alida Schmidt-Stiftung, die die Gebäude von der Neuen Heimat Nord, später der SAGA gepachtet hatte. 2020 entschloss sich die Stiftung mit großem Bedauern aus wirtschaftlichen Gründen zur Stilllegung der stationären Pflege. Heute steht dieses Gebäude (bis auf eine Interimsvermietung in 2022) leer und die ganze Anlage ist in die Jahre gekommen (Beispiele: Heizungsanlage, Dächer, Fassaden, etc.).

2021 ging das Grundstück mit allen Gebäuden in das Eigentum der Stiftung über, so dass die Planungen für die Weiterentwicklung des Max Brauer Hauses aufgenommen werden konnten.

Der Blick nach vorne

In den nächsten Jahren möchte die Alida Schmidt-Stiftung das Max Brauer Haus zu einer zeitgemäßen Seniorenwohnanlage mit umfassend modernisierten und neu gebauten Wohnungen entwickeln. Hier sollen voraussichtlich 300 ältere Menschen gemeinsam wohnen und leben. Betreuungs- und Pflegekräfte der Stiftung stehen ihnen nach Bedarf unterstützend zur Seite.

Alle Wohnungen werden barrierefrei

Die Mietwohnungen im Hohnerredder 21, 21a und 21b sowie 27, 27a und 27b entsprachen 1976 schon teilweise den Standards für ein barrierefreies Wohnen. Heute verpflichtet uns das „Hamburgische Wohn- und Betreuungsqualitätsgesetz“ zu einer weiteren Verbesserung der Barrierefreiheit. Das müssen wir umsetzen.

Die Anlage behält ihren parkähnlichen Charakter und bekommt ein modernes Energiekonzept

Nach 45 Jahren ist auch die Sanierung des Wohnungsbestandes unerlässlich, um einen hohen Standard beim Energiebedarf sowie der Haustechnik zu erreichen. Mit dem Einsatz erneuerbarer Energien und dem weitestgehenden Erhalt der Baumbestände möchten wir zum Schutz unserer Umwelt und des Klimas beitragen.

Wir bauen mehr Wohnungen

In Hamburg fehlen Wohnungen, auch für Menschen im Alter. Wir möchten einen Beitrag dazu leisten, diese Lücke zu schließen. Insgesamt kann sich mit den geplanten Bau-Maßnahmen die Anzahl der Wohnungen von derzeit 195 auf voraussichtlich ca. 250 Wohnungen erhöhen. Damit schaffen wir mehr neue und moderne Wohnungen für die ältere Generation in Bramfeld.
Das Besondere hier: Bisher war ein Wohnberechtigungsschein Voraussetzung für den Einzug ins Max Brauer Haus. Künftig wollen wir auch Wohnungen für Seniorinnen und Senioren anbieten, die über ein etwas höheres Einkommen verfügen. Damit möchten wir auch für diejenigen Bramfelderinnen und Bramfelder ein Angebot schaffen, deren Anfrage für eine Wohnung wir bislang ablehnen mussten. Vielleicht trifft sich das mit Ihren eigenen Plänen fürs Alter?

Geplante Umsetzung und zeitlicher Horizont

Die folgenden Informationen beruhen auf dem Bauvorbescheid des Bezirksamts Wandsbek vom Februar 2023. Alle hier beschriebenen Pläne könnten in dieser Form umgesetzt werden.  

Zeitlicher Horizont

Das gesamte Bauprojekt wird sich voraussichtlich über einen Zeitraum von etwa fünf Jahren erstrecken. Ein Baubeginn kann erst festgelegt werden, wenn alle vorbereitenden planerischen, baurechtlichen und finanziellen Fragen geklärt sind. Stand heute könnte der Baubeginn in zwei Jahren erfolgen.

1. Bauabschnitt

  • Abriss des zentralen Gebäudes (Hohnerredder 23+25) mit dem Gemeinschaftsraum, den Büroräumen, der Großküche und der ehemaligen stationären Pflege.
  • Neubau eines Gebäudes mit drei Geschossen: Gemeinschaftsräume, Cafeteria, neue Büros etc., ca. 50 zusätzliche Seniorenwohnungen
  • Der Bau einer Tiefgarage wird von uns geprüft.
  • Während der Bauzeit geht das gemeinsame Leben innerhalb der Anlage für unsere Bewohnerinnen und Bewohner weiter. Wir nutzen für unsere Angebote andere Räume und so manches kreative Ausweichangebot wird entstehen. Unser Bewohner-Beirat begleitet alle Maßnahmen.

2. + 3. Bauabschnitt

  • Modernisierung der sechs bestehenden Wohngebäude des Max Brauer Hauses, so dass sie aktuellen energetischen und technischen Standards entsprechen. Das derzeitige obere Staffelgeschoss wird abgebrochen und durch ein neues Vollgeschoss ersetzt. Dadurch gewinnen wir zusätzlichen Wohnraum und es erhalten auch alle Mieterinnen und Mieter im neuen 2. Obergeschoss Balkone. Die Balkone werden bei allen Bestandsgebäuden vorgestellt.
  • Vorgesehen ist, jeweils drei Gebäude zeitgleich zu modernisieren – das wären die Bauabschnitte Nr. 2 und 3.
  • Keine Mieterin, kein Mieter muss wegen der Bauarbeiten das Max Brauer Haus verlassen, sondern wird innerhalb der Wohnanlage in ein anderes Haus umziehen.

Nächster Schritt unserer Planung

Nach Erhalt des Bauvorbescheids ist die Stiftung nun mit der finanziellen Planung des Bauprojektes beschäftigt.

Wir geben Ihnen Updates auf dieser Website. Für einen persönlichen Kontakt nutzen Sie bitte die Kontaktmöglichkeiten.

Ihre Nachbarschaft - unser Gewinn

Wir möchten mit Ihnen als Nachbarinnen und Nachbarn über unsere Pläne, Ihre Interessen und Anregungen im Gespräch bleiben. 

Wir bleiben Ihr verlässlicher Nachbar und freuen uns sehr, wenn die guten Kontakte zwischen unserer Bewohnerschaft und Ihnen Bestand haben. Für Menschen im Alter ist es sehr wichtig, in ein soziales Gefüge eingebunden zu sein – nicht nur in unserer Anlage, sondern auch im Quartier. Wir möchten uns an dieser Stelle herzlich bedanken, dass Sie diese Gemeinschaft seit Jahren mit uns „leben“ und hoffen auf weiterhin gute Beziehungen.

Ansprechpartner für Nachbar*innen

Martin Barten, Leiter Abteilung Bau und Gebäudetechnik der Alida Schmidt-Stiftung

E-Mail info.mbh[at]alida[dot]de
Tel. 040 / 227 101 - 0

Nachbarschaftsdialog

Wir beantworten gerne Ihre Fragen zum Bauvorhaben und nehmen Ihre Anregungen auf.

Bitte melden Sie sich unter info.mbh[at]alida[dot]de oder Tel. 040 / 227 101 - 0 bei Herrn Barten.